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In diesem Portal werden verschiedene Musikrichtungen und Videos bekannter Musiker und Bands vorgestellt.

  • Rockmusik

    Aus Wikipedia:
    Rockmusik, kurz auch Rock, dient als Oberbegriff für Musikrichtungen, die sich seit Ende der 1960er Jahre aus der Vermischung des Rock ’n’ Roll der späten 1950er und frühen 1960er Jahre und anderen Musikstilen wie z. B. Beatmusik und Blues entwickelt haben. Viele Genres innerhalb der Rockmusik werden mit einzelnen Jugendkulturen identifiziert. Besetzung einer Rockband Die Besetzung von Rockgruppen besteht traditionell aus elektrischen und bzw. oder akustischen Gitarren, E-Bass, Schlagzeug und Gesang. Diese Besetzung wird oft durch Klavier und Keyboards wie Hammond-Orgel und Synthesizer ergänzt. Je nach Stilrichtung (z. B. Funk Rock) werden auch Bläser eingesetzt. Musiktheoretisch betrachtet handelt es sich dabei um homophone Musik: Eine Rhythmusgruppe begleitet; Gesang, Gitarren- oder andere Soloinstrumente führen mit einer herausstechenden Melodie. Stilrichtungen: Funk Rock, Hard Rock, Raga Rock, Psychedelic Rock, Soft Rock, Jazz Rock
  • Hardrock

    Aus Wikipedia:
    Der Hard Rock oder Hardrock ist eine härter gespielte Stilrichtung der Rockmusik. Umgangssprachlich wird Hard Rock oft als Überbegriff für eine Reihe von Stilrichtungen der Rockmusik wie beispielsweise Punk, Grunge und Industrial Rock gebraucht, um diese von Spielarten wie etwa dem Pop-Rock abzugrenzen. Fachsprachlich ist der Begriff enger umrissen und bezeichnet einen Musikstil, dessen Wurzeln in verschiedenen Genres wie dem Psychedelic Rock der 1960er-Jahre, dem Bluesrock und dem Rock ’n’ Roll liegen. Beeinflusst wurde die Stilrichtung auch durch die Beatmusik der 1960er Jahre. Ab Ende der 1960er Jahre bis zum Beginn der 1990er Jahre gelangte das Genre zu besonderer Popularität. Beispiele: Led Zeppelin, AC/DC, Deep Purple, Queen, Guns N' Roses, Aeorosmith
  • Blues

    Aus Wikipedia:
    Blues ist eine vokale und instrumentale Musikform, die sich in der afroamerikanischen Gesellschaft in den USA um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelt hat. Der Blues bildet die Wurzel eines Großteils der populären nordamerikanischen Musik. Jazz, Rock, Rock ’n’ Roll und Soul sind nah mit dem Blues verwandt. Selbst in Stilrichtungen wie Hip-Hop ist ein Nachhall des Blues zu spüren. Eine häufig auftretende Bluesform hat zwölf Takte, die Melodie wird mit drei Akkorden (harmonische Grundfunktion) begleitet. Das Wort Blues leitet sich von der bildhaften englischen Beschreibung I’ve got the blues bzw. I feel blue („ich bin traurig“) ab. Ein wichtiges Element sind die in den Melodien verwendeten Blue Notes. Blues als Genre ist aber ebenso charakterisiert durch die verwendeten Texte, Basslinien und die Instrumentation. Erst im Verlauf der ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts bildete sich die heute meist verwendete Form, das AAB Pattern, heraus. Im frühen Blues war die lose Erzählform gängig. Die Texte waren zumeist geprägt durch die Rassendiskriminierung und andere Herausforderungen der Afroamerikaner. Blues Hall of Fame Blues-Musiker
  • Bluesrock

    Der Stilbegriff Bluesrock beschreibt die Verbindung aus Blues und Rockmusik. Die Anfänge des Genres gehen auf Mitte der 1960er Jahre zurück, als Bands wie die Rolling Stones Einflüsse von Bluesmusikern wie Elmore James, Howlin’ Wolf und Muddy Waters in ihre Musik einführten. Als Bindeglied zwischen dem elektrifizierten, also mit elektrischen Gitarren gespielten Blues und dem Rock gilt rückblickend Link Wray mit seinem Hit Rumble von 1958. In den frühen 1970er Jahren ging der britische Bluesrock in den Hardrock und der amerikanische Ausläufer in den Southern Rock über.
    Aus heutiger Sicht ist wohl Joe Bonamassa, teilweise auch John Mayer mit die besten Vertreter dieser Musikrichtung.
  • Country

    Aus Wikipedia:
    Country-Musik [ˈkʌntri] ist eine aus den USA stammende Musikrichtung, die Anfang des 20. Jahrhunderts aus traditionellen Elementen der Volksmusik der europäischen Zuwanderervölker – insbesondere aus Irland und England – hervorging. Die ursprünglich in den südlichen Appalachen beheimatete Old-Time Music entwickelte sich durch urbane Einflüsse und Übernahme von Elementen anderer Musik-Genres – wie etwa des Blues – zur heutigen Country-Musik. Der oft als Synonym gebrauchte Begriff Country & Western beziehungsweise C&W ist irreführend, da er suggeriert, dass es sich hierbei um ein einheitliches Genre handle. Der Begriff geht zurück auf eine Chart-Bezeichnung, unter der das amerikanische Billboard-Magazine in den 1940er-Jahren Titel aus den Genres Country- und Western-Musik gemeinsam aufgelistet hat. Die Geschichte der Country-Musik ist durch drei sich überschneidende Bewegungen geprägt: Die Traditionalisten befürworten eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen textlichen und musikalischen Themen. Die Erneuerer experimentieren mit neuen Stilvarianten, Ausdrucksformen und Instrumenten. Die Kommerzorientierten suchen die Nähe zur Popmusik, um ein möglichst großes Publikum anzusprechen. Ein typisches Merkmal der Country-Musik sind direkte Texte, die sich oft auf die amerikanischen Lebensverhältnisse beziehen, persönliche Erfahrungen beschreiben, aktuelle Ereignisse kommentieren und nicht selten auch humorvoll sind. Beim traditionellen Country werden hauptsächlich Saiteninstrumente wie Gitarre, Banjo, Mandoline, Kontrabass oder Fiddle (eine einfache Geige), aber auch Akkordeon, Klavier oder Mundharmonika verwendet. Im zeitgenössischen Country kommen in Anlehnung an die Instrumentierung der Rockmusik Schlagzeug sowie Elektrogitarre und -Bass hinzu.
  • Country Outlaws

    Ab 1970: Der Mainstream dominiert Anfang der 1970er Jahre: Die Outlaw-Bewegung um Willie Nelson und Waylon Jennings beginnt Willie Nelson Als Antwort auf den Nashville Sound und auf das Diktat der Produzenten, die den Sängern kaum künstlerische Freiheit einräumen, aber auch angeregt durch neue musikalische und soziale Entwicklungen, verlassen auch etablierte Stars wie Willie Nelson, Waylon Jennings oder Tompall Glaser Nashville Richtung Austin, Texas. Hier existiert bereits eine frische und lebendige Country-Musik-Szene, der sie sich anschließen. Die profiliertesten Outlaw-Künstler sind auch kommerziell sehr erfolgreich. Nach den Anfangserfolgen versuchen viele Musiker, auf den Outlaw-Zug aufzuspringen. Qualitäts- und Identifikationsprobleme sind die Folge, und so ist die Bewegung 1976/77 am Ende.
  • Bluegrass

    Aus Wikipedia:
    Bluegrass ist eine der wichtigsten US-amerikanischen Volksmusikrichtungen und gehört zum breiten Genre der Country-Musik. Die heutzutage typische Instrumentierung besteht hauptsächlich aus Banjo, Fiddle, Mandoline, Gitarre, Resonatorgitarre und Kontrabass. Die Mandoline und Gitarre ersetzen dabei das Schlagzeug und erzeugen perkussive Chop-Schläge auf dem Offbeat. Die Harmonien im Gesang sind meistens eng in Terz- und Quint-Harmonien geführt. Dabei wird abwechselnd die Strophe gesungen und das Soloinstrument gespielt. Spielt die Mandoline ein Solo, dann übernimmt die Fiddle oder das Banjo die Aufgabe der Chop-Schläge. Anfänge Menü 0:00 East Tennessee Blues, Bill Monroe und Doc Watson Der Bluegrass entstand zwischen 1937 und 1945 in den Bergen von Kentucky und Tennessee. Zu dieser Zeit experimentierte der Mandolinenspieler Bill Monroe mit Hillbilly- und Fiddle-Stücken, angloamerikanischen Balladen, afroamerikanischer Tanzmusik und traditionellem Gospel-Harmoniegesang. Er formte daraus eine mit Swing- und Blueselementen angereicherte Form der Country-Musik. Gegen Ende dieser Phase heuerte er den jungen Banjospieler Earl Scruggs an, der den Dreifinger-Stil seines Heimatstaates North Carolina mit hoher Geschwindigkeit und Präzision perfektioniert hatte und damit den Sound der Band erheblich dynamisierte. Die Band trug den Namen „Bill Monroe and his Blue Grass Boys“, als Reminiszenz an den „Bluegrass State“ Kentucky. Der Begriff Bluegrass bezeichnet die aufgrund des nährstoffreichen Bodens blaugrünen Blätter des Wiesen-Rispengrases, und der Musikstil wurde von den Medien später danach benannt. Der Bekanntheitsgrad der Blue Grass Boys wurde durch ihre Auftritte in der weithin hörbaren, wöchentlichen Radiosendung Grand Ole Opry aus Tennessees Hauptstadt Nashville gesteigert, bei der Bill Monroe von 1939 bis zu seinem Tod im Jahr 1996 Mitglied war. Zu ihrem frühen Repertoire gehörten der Muleskinner-Blues und das später auch von Elvis Presley gecoverte Blue Moon of Kentucky. Mit Monroes Gitarristen Lester Flatt gründete Earl Scruggs 1948 die Foggy Mountain Boys, die außer mit den damals unerreichten Banjoinnovationen noch mit originellen Texten und später auch mit der Dobro als Leadinstrument breitere Zuhörerkreise und auch das Fernsehpublikum erreichten. Weitere stilbildende Musiker des Bluegrass der Gründerjahre waren der Banjospieler Don Reno und die Brüderpaare Carter und Ralph Stanley, Bobby und Sonny Osborne, Jim und Jesse McReynolds und Bands wie Hylo Brown and the Timberliners.
  • Pop

    Aus Wikipedia:
    Popmusik bezeichnet Musik, die vorwiegend seit den 1950er Jahren aus dem Rock ’n’ Roll, der Beatmusik, dem Folk, aber auch dem Jazz entstand. Sie wurde von den Beatles fortgeführt, ab Beginn der 1970er Jahre von ABBA und ab den 1980er Jahren beispielsweise von Madonna oder Michael Jackson geprägt. Sie gilt seit den 1960er Jahren als europäisierte, international etablierte Variante angloamerikanischer Musik, die im Kontext jugendlicher Subkulturen entstand und inzwischen zumeist auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Elektronischen Musik aufbereitet und massenmedial verbreitet wird. Es wird zwischen Populärer Musik und Popmusik unterschieden.Entgegen dem Stigma des Populären enthält die Popmusik den Beigeschmack des „spritzigen“ und frischen Musikereignisses. Der Terminus Populäre Musik transportiert dagegen ein Gefühl der wissenschaftlichen Distanz zum Gegenstand.
  • American Folk Blues Festival

    Das Festival zur Verbreitung und Popularisierung authentischer Bluesmusiker. Von 1962 bis 1972 wurden Bluesgrößen mit dem AFBF auf eine Tournee durch Europa geschickt. Speziell kamen die Musiker aus dem Rhythm & Blues Genre, aber teilweise auch aus der Country Blues Szene. Unter den Musikern waren John Lee Hooker, T Bone Walker, Sonny Boy Williams, Muddy Waters, Lightnin' Hopkins, Howling Wolf, Eddie Boyd, Big Mama Thornton, Rev Gary Davis, Junior Wells, Skip James, Son House, Sleepy John Estes, Sonny Terry & Brownie McGhee, Juke Boy Bonner, Bukka White, ....
  • Newport Folk Festival

    In den Jahren des Bestehens war das Festival für Neulinge zur Station zum erfolgreich werden. Joan Baez erlebte hier 1960 ihren endgültigen Durchbruch. Bob Dylan 1965 sein Desaster, weil er mit einer elektrischen Gitarre auftrat. Das erste Newport Folk Festival wurde 1959 auf Anregung von Pete Seeger, Theodore Bikel und Albert Grossman in Newport, Rhode Island, durchgeführt. Unbekannte ländliche Folk-Musiker treten gleichzeitig mit den Stars der Szene auf. 1963 hatte Newport 40000 Besucher. 1965 brachte das Festival 80000 Besucher zusammen. 1971 wurde wenige Tage vor Eröffnung von der Stadt das Festival wegen seiner Größe verboten.
  • Appalachen

    Ein bewaldetes Mittelgebirge im Osten Nordamerikas, das sich über eine Länge von 2400 Kilometer von der kanadischen Provinz Québec bis in den Norden des US-Bundesstaates Alabama erstreckt. Es gilt allgemein als Ausgangspunkt der weißen amerikanischen Country Musik, für Hillbilly und Bluegrass. Zu Fiddle,Banjo, Gitarre und Mandoline veranstalteten sie stampfende Square Dances und deftige Lieder. Lieder über Unterdrückung und Ausbeutung, über Streiks und Arbeitskämpfe. Hillbillies nannte man diese Musiker aus den Appalachen. Hauptsächlich wurde das Gebiet von Engländern, Iren, Schotten und Deutschen bevölkert. Die ursprünglich in den südlichen Appalachen beheimatete Old-Time Music entwickelte sich durch urbane Einflüsse und Übernahme von Elementen anderer Musik-Genres – wie etwa des Blues – zur heutigen Country-Musik.
  • Bluegrass

    Mit größter Sicherheit läßt sich die Herkunft dieses Musikstils auf die Tanzmusik zurückführen, die in den Appalachen bei Erntefesten und Dorftänzen üblich war. Fiddle, Banjo haben in der frühen Form die Musik geprägt. Später sind Bass, Mandoline und Gitarre hinzugekommen. Auch teilweise Slide Guitar (Dobro) hat sich mit dazugemischt. Bill Monroe hatte den Begriff Bluegrass 1939 eingeführt. Er nannte seine Musikgruppe Bill Monroe and his Bluegrass Boys. Das Five String Banjo wurde zum dominierenden Instrument. Earl Scruggs entwickelte dabei eine hervorragende Dreifingertechnik in seinem virtuosen Spiel. Bei der Gitarre haben Doc Watson, Lester Flatt,Tony Rice und Clarence White wahrhafte Spielfertigkeiten entwickelt. Wichtige zeitgenössische Musiker des Genres: Mandoline: Sam Bush, Dobro: Jerry Douglas (Slide Rule), Gitarre: Tony Rice (Backwaters), Sleepy Man Banjo Boys, Mandoline: Ricky Skaggs, Banjo: Béla Fleck
  • Bottleneck

    Slide Guitar ist eine Gitarrenspielart des ländlichen Blues. Die Gitarre wird in der Regel in eine offene Stimmung gebracht. Eine Offene Stimmung bildet schon einen Dreiklang ohne dass eine Saite gedrückt werden muss. Die Gitarre wird also auf einen Akkord gestimmt. Bekannte offene Stimmungen sind Open-D, Open-G und Open-C. Es gab aber auch Musiker die in Open-Emoll spielten. Ein abgebrochener Flaschenhals (Bottleneck) über dem kleinen Finger oder dem Ringfinger gestülpt wurde über die Saiten geschoben, wobei sich ein fließendes Glissandi ergab. Metallröhrchen, Lippenstifthülsen, Taschenmesser wurden auch eingesetzt. Heutige Bottlenecks sind entweder aus Stahl oder auch aus Glas. Wichtige Vertreter dieser Technik waren Son House, Robert Johnson, Elmore James, Muddy Waters, Ry Cooder, Leo Kottke. Als Bottleneck Gitarren dienen oft Dobro- oder National Steel Gitarren, oft auch die Pedal Steel Guitar (Country Musik) aber auch ganz konventionelle Gitarren (Leo Kottke). In Deutschland hatte vor allem Roby Schneider mit dieser Technik Aufmerksamkeit in der Folk und Blues Szene erreicht, mit der LP "When Melody Meets Rhythm (1978)" und der LP "Weisse Robbe (1980)". Sammy Vomacka hat auch einige Blues Titel in Bottleneck Spielweise eingespielt. Seine LP "Come to my kitchen" (1975) zeigt seine brillianten Fähigkeiten auf der Gitarre.
  • Chicago Blues

    Viele Bluesfans sehen Chicago als das Mekka des Blues. Das liegt auch an dem American Folk Blues Festival. Da waren die Musiker dieser Stadt überrepräsentiert. Der Stadtblues hat wohl hier auch wirklich sein Zentrum gehabt. Rhythm & Blues gilt als maßgender Impuls für die Rockmusik. Wichtig war hier Muddy Waters. Um ihn versammelten sich Blueser wie Little Walter, Jimmy Rogers, Slim Harpo, Howlin' Wolf, Elmore James und vor allem John Lee Hooker.
  • Country Blues

    Country Blues ist ein Oberbegriff für den ländlichen Blues und seinen regionalen Eigenheiten. Darunter versteht man Mississippi Delta Blues, Louisiana Blues, Atlanta Blues, Texas Blues.
    Die regionalen Ausprägungen des Country Blues unterscheiden sich deutlich und weisen viele lokale Besonderheiten auf. Zusätzlich gab es bereits früh Musiker, wie Skip James oder auch Mississippi John Hurt, die sehr persönliche und für ihre Heimatregion eher untypische Stile entwickelten.
    Der Country Blues entstand unmittelbar um die Jahrhundertwende aus Elementen tradierter afrikanischer Musiken, Minstrel, europäischem Liedgut und Kirchenmusiken. Ob er an mehreren Orten (vor allem Texas und Mississippi) unabhängig voneinander entstand oder ob er sich von einem Ort aus verbreitete ist nicht geklärt.
    Bekannte Vertreter waren:
    • Blind Blake (ca. 1893–ca. 1933)
    • Elizabeth Cotten (1895–1987)
    • Reverend Gary Davis (1896–1972)
    • Sleepy John Estes (1904–1977)
    • Blind Boy Fuller (1907–1941)
    • Son House (1902?–1988)
    • Mississippi John Hurt (1892–1966)
    • Nemiah „Skip“ James (1902–1969)
    • Blind Lemon Jefferson (1893–1929)
    • Robert Johnson (1911–1938)
    • Tommy Johnson (1896–1956)
    • Blind Willie Johnson (1902?–1945?)
    • Lonnie Johnson (1899 oder 1900–1970)
    • Leadbelly (1899–1945)
    • Mississippi Fred McDowell (1904–1972)
    • Brownie McGhee (1915–1996)
    • Blind Willie McTell (1901–1959)
    • Charley Patton (1891–1934)
    • Sonny Terry (1911–1986)
    • Bukka White (1909–1977)
    • Robert Pete Williams (1914–1980)
    • Buddy Boy Hawkins (?–?)
  • Folk Blues

    Eine Vermischung zwischen den Elementen der schwarzen und der weißen Volksmusik ergibt eine geglättete Interpretation des Blues. Da sie der europäischen Musiktradition sehr nahe stand, wird der Stil daher nicht als eine Variante des Blues bezeichnet. Wichtige Vertreter waren Blind Boy Fuller und Blind Lemon Jefferson. Im Folk Blues entwickelte sich die Finger-Picking Technik für das Gitarrenspiel. Ein gleichbleibender durchgezogener Rhythmus auf den Baßsaiten der Gitarre und einer Melodieführung auf den höheren Saiten. Weiße bekannte Spieler waren Doc Watson, Stefan Grossmann, Merle Travis, Dave van Ronck. Als die beiden zentralen Figuren werden Big Bill Broonzy und Brownie McGhee bezeichnet. In Deutschland haben Hannes Wader, Werner Lämmerhirt, Martin Kolbe, Ralf Illenberger diesen Stil zum Teil repräsentiert. Weitere folgten denen nach.
  • Mississippi Delta Blues

    Das Delta gilt für viele das Ursprungsgebiet des Blues schlecht hin. Der musikalische Mittelpunkt im Süden ist Jackson. Im Zentrum liegt Clarksdale. Nicht weit entfernt ist Dockery's Plantation im Sun Flower County. Für viele ist es der Geburtsort des Blues. Hier wuchs Charly Patton auf, der Gründer des Delta Blues. Es entwickelte sich dort eine kräftige und ergreifende Form des Blues. Wer es noch nie gehört hat, kann sich nicht vorstellen von was hier geschrieben wird. Son House, Willie Brown, Tommie Johnson, Robert Johnson. Die 29 Titel, die Johnson in seinem kurzen Leben einspielte, sind alle Bluesgeschichte geworden. Muddy Waters, Elmore James aus dem Rhythm & Blues, oder die Rolling Stones haben Songs von Robert Johnson übernommen und neu interpretiert.
  • Ragtime

    Die seit 1870 belegte Musikform aus den USA ist eine Vermischung der afro-amerikanischen Musik mit Elementen der europäischen Salonmusik. Es ist komponierte Musik nach strengen Regeln und wurde auf dem Piano gespielt. Der Ragtime ist eine wichtige Voraussetzung bei der Entstehung des Jazz. Stark synkopierte Melodielinien und eine hämmernde Konstante im Bass. Der Ragtime verbreitete sich um die Jahrhunderwende zu einem wahren Siegeszug in den USA. Die Rags wurden später in Orchestern übernommen und waren Standardrepertoire in Tanzkapellen. Die in der Regel schwarzen Pianisten komponierten schwierige Musikstücke. Der bekannteste Pianist war Scott Joplin. In den siebziger Jahren gab es eine Wiederbelebung durch den Film "Der Clou". Die Rags "The Entertainer" oder "Solace, a Mexican Serenade" haben damals viele Gitarristen aus der Folk Music dazu bewegt, Ragtime Gitarre zu spielen. Sie versuchten, die komponierte Ragtime Musik von Scott Joplin auf die Gitarre zu übertragen. Bekannte klassiche Ragtime Gitarristen zu dieser Zeit waren: Stefan Grossmann, David Laibman, Eric Schoenberg, Lasse Johansson, Tim Nicolai, Claes Palmquist, Ton van Bergeyk, Duck Baker. Sie versuchten den klassischen Ragtime auf die Gitarre zu übertragen. Auch Gitarristen aus dem Folk Blues Bereich haben sich in Ragtime versucht. Man sagte dazu auch Ragtime Blues Guitar Stil. Es war da schon eine andere Interpretation dieser Musik. Der Ragtime wurde vermischt mit swingenden und bluesartigen Rhythmen. Beispiele waren Werner Lämmerhirt, Sammy Vomacka.
  • Texas Blues

    Nach dem Mississippi Delta gilt Texas als zweite wichtige Region für die Entstehung des Blues. Bekannte Musiker waren Henry Thomas (Ragtime Texas) , Blind Lemon Jefferson (bedeutend in der Bluesgeschichte überhaupt), Texas Alexander, Blind Willie Johnson,Lightnin' Hopkins und Mance Lipscomb. Der Texas Blues ist eine Form des Country Blues, der in den 1920er-Jahren in den verarmten schwarzen Gemeinden texanischer Großstädte wie Dallas, San Antonio und Houston entstand. Die ideenreichen Texte erzählen meist mit Witz eine Geschichte und treten stärker in den Vordergrund als zum Beispiel beim Delta Blues, der eher bei traditionellen Themen verharrt. Die volle, akkordbetonte Gitarrenspielweise bildet mehr eine Einheit als einen Dialog mit dem Gesang, der eine ausgeprägte Melodik aufweist. Interpreten, v. a. Gitarristen, des Texas Blues gelten als experimentierfreudiger und kultivierter in ihrer Spielweise. Eine so stark uniforme, regionale Stilistik wie im Mississippi-Delta-Blues lässt sich dennoch in den Südstaaten der USA auf Grund der vielseitigeren demographischen Beschaffenheit nicht erkennen. Ursprünglich wurden die Sänger auf der akustischen Gitarre melodisch begleitet, eine entspannte und swingende Spielweise ist dabei typisch für den Texas Blues.
  • Worksong

    Aus Wikipedia: Worksongs sind Lieder der Afroamerikaner, die seit dem 17. Jahrhundert aus Westafrika als Sklaven in die Südstaaten der späteren USA deportiert wurden. Sie wurden vor allem auf den Baumwoll-Feldern bei der Arbeit gesungen, ursprünglich als improvisierte Wechselgesänge zwischen Vorsänger und Gruppe ohne Instrumentalbegleitung. Zusammen mit Spirituals und Gospels und anderen Stilen der afroamerikanischen Musik bilden sie eine wesentliche Wurzel des Blues und des Jazz. Worksongs wurden a cappella - ohne Instrumentalbegleitung - gesungen und nicht notiert, sondern improvisiert. Sie wurden nur mündlich tradiert und wandelten sich mit den Arbeitseinsätzen der Sklaven ständig. Sie hatten daher nur wenige festgefügte Formelemente wie den Call and Response (Ruf-Antwort): Ein Vorsänger (leader) gab eine spontan erfundene Melodielinie vor, und die arbeitende Gruppe (choir) antwortete unmittelbar darauf. Dadurch entstand ein starker Rhythmus, der den Arbeitsablauf leitete. Er erhielt zum einen die Konzentration jedes Einzelnen aufrecht und sorgte zum andern für bessere Koordination der Bewegungen, lenkte alle Sänger von der Monotonie der Arbeit ab, erleichterte ihre gemeinsamen Bewegungsabläufe und steigerte so ihr Durchhaltevermögen. Oft wurden dieselben bekannten Melodien bei neuen Arbeiten mit neuen Texten unterlegt, um die schon eingearbeitete Gruppe zusammenzuhalten.

Blues Music History

Slaves Import Sklaven wurden nach Virginia gebracht.

1619 - 1808
1867

Work Songs Arbeiter Lieder auf Baumwoll Felder

Ragtime Maple Leaf Rag - Scott Joplin

1899
1903

First Bluesman W.C. Handy sah einen Spieler der mit einem Messer Bottleneck Blues spielte

Erste Blues Songs Erste Blues Songs z.Bsp. Memphis Blues werden veröffentlicht.

1912

Mamie Smith Mamie Smith veröffentlicht Crazy Blues.Es wurde der erste Blues Hit.

1920
1923

Bessie Smith und Ma Rainy Bessie Smith und Ma Rainy werden bekannt für klassichen Blues.

Blind Lemmon Jefferson Blind Lemon Jefferson wurde entdeckt und bald als dominanter Blues Player und erster Star des Folk Blues bekannt.

1925
1929

Charly Patton Delta Bluesman wurde aufgenommen und bekannt

Robert Johnson Der legendäre Robert Johnson beginnt seine kurze Karriere. Viele Rockbands wei z.Bsp. Rollings Stones, Clapton,Canned Heat haben seine Blues Songs gecovert.

1936

Electrical Guitar Eddie Durham nahm erste Blues Musik mit eine elektr. Gitarre auf. Neuer Sound war geboren.

1939
1941

Muddy Waters Alan Lomax (bekannter Blues Forscher) nahm Muddy Waters in einem Aufnahme Studio in Stovalls Farm in Mississippi auf.

T-Bone Walker T-Bone Walker spielt E-Gitarre bei seiner Aufnahme de Standards "Call it Stormy Monday"

1947
1947

Chicago Blues Muddy Waters veröffentlicht die ersten Chigaco Recodings. Er wird zur dominanten Figur de Chicago Blues.

Rhythm and Blues Der Rhythm and Blues entstand. Eine neue Blues Rock Mischung mit E-Gitarre, Bass und Schlagzeug.

1949

B.B.King Der erste bekannte Rthythm & Blues Hit war "Three O'Clock Blues".

1952
1959

Country Blues Samuel Chartes veröffentlicht "The Country Blues", am folk music revival.

Muddy Waters Muddy Waters nimmt am Newport Jazz Festival teil.

1960
1964

Delta Bluesman Perform Die wiederentdeckten Delta Bluesmen "Son House" und "Skip James" nehmen am Newport Folk Festival teil.

British Invasion Die Rolling Stones markieren die Invasion des British Blues Rock.

1964